Projektinformationen

Universität Hamburg
Technische Universität Kaiserslautern
Universität Potsdam

Verbundleitung Uni Hamburg
Prof. Dr. Gabi Reinmann

Teilprojektleitung TU Kaiserslautern
JProf. Dr. Mandy Schiefner-Rohs

Teilprojektleitung Uni Potsdam
Prof. Dr. Ulrike Lucke 

Laufzeit

1.9.2018-31.8.2020

Projektwebseite

Infothek

Auf der KoBF-Infothek finden Sie die thematisch sortierten Ergebnisse der Begleitforschungsprojekte.

Webinare

Am 29.10.2019 findet von 14.00-15.30 Uhr ein Transferwebinar zum Thema "Forschendes Lernen unterstützen: Forschungsbasierte digitale Tools und didaktische Materialien zur Beratung und Unterstützung von Hochschuldidaktiker*innen und Lehrenden" statt.
Weitere Informationen finden Sie hier. 

Anmeldungen bitte an: franziska.bischoff@uni-oldenburg.de

Wie ernst meinen es Hochschulen mit dem forschenden Lernen?

Verbund: Transfervorhaben zu "Forschungsorientierung in der Studieneingangsphase (FideS)”

Viele Hochschulen möchten derzeit die Forschungsorientierung in der Lehre verstärken. Sie tun das mit Blick auf Lehrqualität und Lernerfolg wie auch auf die Ziele von Universität und Fachhochschule. Wie aber steht es tatsächlich um die Forschungsorientierung in der Lehre? Besonders um das forschende Lernen zu Studienbeginn, das hohen Aufwand und großes Engagement an Hochschulen erfordert?
Bei näherer Untersuchung zeigt sich, dass Hochschulen bei der Umsetzung forschenden Lernens ganz verschiedene Ausprägungen favorisieren. Zudem streben sie nicht nur ein Ziel oder wenige homogene Ziele an, sondern mehrere verschiedene. Ob diese Ziele erreicht werden, lässt sich in vielen Fällen nicht genau ermitteln – sei es, weil sich die Komplexität der Ziele einer einfachen Erfassung entzieht, sei es, weil entsprechende Erhebungen zu aufwendig sind oder weil gezielte Evaluationen schlichtweg fehlen.
Man könnte nun erwarten, dass Lehrveranstaltungsevaluationen dabei helfen zu erfahren, wie und mit welchem Erfolg forschendes Lernen umgesetzt wird. Tatsächlich geht die übliche Lehrevaluation auf Besonderheiten forschenden Lernens aber nicht ein; in der Folge können auch keine Zusammenhänge zwischen diesem Lehrformat, seinen verschiedenen Ausprägungen und den damit angestoßenen Lernprozessen oder -ergebnissen eruiert werden. Auch innerhalb der hochschuldidaktischen Forschung besteht hierzu relativ wenig empirisch gestütztes Wissen.

Im Rahmen des Projekts FideS wurden Modelle zur Gestaltung forschenden Lernens und zur Analyse verschiedener Ausprägungen dieses Lernens entwickelt. Ein weiteres Ergebnis ist ein neuer Ansatz, der die Ziele forschenden Lernens transparent macht.
Dieses Instrumentarium kann in der Lehrpraxis, im Qualitätsmanagement an Hochschulen und in der Forschung sinnvoll zum Einsatz kommen. Zudem hat das FideS-Projekt digitale Instrumente entwickelt, welche die Modellanwendung unterstützen und die Hochschullehrende in der Praxis forschenden Lernens direkt anwenden können.
Die Erkenntnisse aus dem FideS-Projekt sind für alle interessant, die sich an Hochschulen mit der Umsetzung forschenden Lernens auch im Studieneingang befassen.

Zum Experteninterview mit den Projektbeteiligten von FideS >>

Icon FideS